In ihrer ersten Einzelausstellung in Hamburg verbindet die Künstlerin und Autorin Aslı Özdemir fotografische, auditive und performative Elemente ihrer Praxis. Özdemir arbeitet dabei vor allem auf der Basis von und mit Archivmaterial ihrer eigenen Familie, das sie als Brücke zwischen den Zeiten und dem Verständnis der eigenen Position innerhalb des familiären, aber auch gesellschaftlichen Systems, versteht.
Inmitten transgenerationaler, objektbasierter, intersektionaler und ästhetischer Narrative interessiert sie sich vor Allem für scheinbar unmögliche Zwischenmomente, die sie in dieser Ausstellung aus verschiedensten Weisen des Anlehnens heraus perspektiviert.
Zwischen Imaginationen der Vergangenheit aus einem Jetzt heraus, zwischen verschiedenen Materialien und Medien sowie zwischen Habitus und Re-Perspektivierung erweitert die Ausstellung diese Zwischenmomente in den Ausstellungsraum hinein, indem Özdemir ebenso die Verbindung zu Betrachter*innen und den Räumen der Kunst reflektiert und ästhetisch produktiv macht.